Umsetzung & Unterlagen

Als Forschende setzt sich die Klasse mit den ökologischen Zusammenhänge, «Was brauchen Pflanzen zum Wachsen?» auseinander. Die Erkenntnisse setzten sie dann direkt im eigenen Gartenbeet um. Angepflanzt werden Bohne, Mais und Kürbis, eine Pflanzengemeinschaft, die sich ausgezeichnet ergänzt und einfach zu betreuen ist.
 
Mit dem Gemüsebeet machen alle ihre eigenen Erfahrungen als Gemüseproduzierende. Im Spiel übernehmen sie die Rolle einer Bäuerin, eines Bauern; was pflanze ich an? Soja als Tierfutter? Kakao für den Export? Im Spiel erarbeiten sie sich so die ökonomische Sicht, wie verkaufen sie ihre Produkte auf dem (Welt)markt zu einem guten Preis? Später entwerfen sie eine Marketingstrategie für ihr eigenes Popcorn und entwickeln als Klasse ein eigenes Label für Nahrungsmittel.
 
Das Thema Ernährung wird aus sehr unterschiedlichen Perspektiven behandelt. Mit einer Beispielgeschichte zum Thema Hunger, erfahren die Schülerinnen und Schüler direkt, welche Konsequenzen unser Handeln auf Menschen in anderen Erdteilen hat. Was «fair» oder «unfair» ist, diskutieren sie in einem grossen Rollenspiel. Mit einem Blick über den Tellerrand versetzten sie sich in die verschiedenen Akteure der Nahrungsmittelproduktion.
 
So entwickeln die Schülerinnen und Schüler auf einer soliden Wissensbasis selbst Lösungsansätze und Visionen und werden dadurch handlungsaktiv und kompetent selbst eine nachhaltige Zukunft auch in anderen Bereichen zu gestalten.
 

Das Angebot ist von Fachpersonen entwickelt und durch mehrere Klassen getestet worden.